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Mit einem verdienten Sieg sind die Uni-Riesen Leipzig ins Jahr 2014 gestartet. Nach mäßigem Beginn legten die Riesen vor allem in einem furiosen zweiten Viertel den Grundstein für den Sieg. Am Ende wurde es für fast 500 Fans in der Arena Leipzig noch einmal heftig spannend, dennoch setzten sich die Hausherren verdient mit 67:64 durch und festigen damit ihren dritten Tabellenplatz in der Südgruppe der 2. Basketball Bundesliga ProB.

Die Uni-Riesen mussten ohne ihren Top-Schützen Eric Vierneisel ins Spiel gehen, der wegen Knieproblemen pausieren musste. Dennoch zeigte gleich die erste Aktion der Riesen, wie sich Coach Scholz die Partie vorgestellt hatte: Spielmacher Chris Flores zog zum Korb und passte dann den Ball nach außen, wo Magnus Heinrich von jenseits der Dreier-Linie traf. Mit diesem Rezept blieben die Riesen zunächst in Führung (5:0, 10:5, 13:10). Dann aber ließ die Treffsicherheit nach, und vor allem kam Rhöndorf nun besser ins Spiel. Mit einer acht-Punkte-Serie übernahmen sie zur Viertelpause die Führung (13:18).

Im zweiten Viertel nahmen die Zweikämpfe an Intensität zu. Besonders unter dem Korb schenkten sich beide Teams nichts. Die Taktik, Spielmacher Flores zum Korb ziehen zu lassen, damit die Rhöndorfer Verteidigung zu beschäftigen und dann die freigewordenen Spieler aus der Distanz werfen zu lassen, ging hier besonders auf: gleich sechs Dreier verwandelten die Riesen im zweiten Viertel. Rhöndorf fand hiergegen zunächst kein Mittel, sodass die Riesen das Viertel mit 28:11 für sich entschieden und mit einem guten 41:29-Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten.

Auch Coach Scholz konnte bis zu diesem Zeitpunkt zufrieden sein: „Ich war erfreut, dass die Taktik heute geklappt hat, die wir in den vergangenen Wochen viel trainiert haben. Chris ist im 1:1 sehr schwer zu stoppen, und er hat in der ersten Halbzeit sehr gut die Bälle verteilt, aber eigene Dreier-Versuche ebenfalls rein gemacht. Dadurch ist er sehr schwer auszurechnen, und das hat uns heute viele Punkte gebracht.“

Wenig erfreut war entsprechend Dragons-Coach Boris Kaminski: „Leipzig hat uns zu Fehlern gezwungen, die untypisch für uns sind“, konstatierte er. „Wir hatten blöde Turnover, die zu Fast-Breaks führten oder haben den Ball vertändelt. Und damit macht man den Gegner natürlich stark. Und dann ist es schwer, wenn man dem Rückstand hinterher läuft.“

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Erst in der zweiten Hälfte fanden die Gäste ihre Linie wieder und nahmen den Riesen ihre Leichtigkeit im Angriff, konnten selbst aber kaum davon profitieren. In den ersten Minuten fielen so keine Punkte. Zur Viertelmitte führten die Riesen noch immer mit zehn Punkten, aber die Partie wurde jetzt energischer geführt. Drei Fouls werteten die Schiedsrichter als unsportlich, zwei von Leipziger Seite verursacht, eins von Rhöndorfer Seite. Die Uni-Riesen verloren zwar scheinbar etwas an Souveränität auf dem Parkett, tatsächlich aber blieben sie effektiv und ließen die Dragons nur um vier Punkte herankommen. Beim Stand von 57:49 wollten sie bereits in die Viertelpause gehen, aber Rhöndorf beharrte darauf, dass noch eine Zehntelsekunde Spielzeit verblieb, die auf eine Sekunde aufgerundet wurde. Tatsächlich reichte das noch für einen Wurfversuch, der aber daneben ging.

Das Schlussviertel wurde aus Leipziger Sicht spannender als nötig. Zum einen wurden die Zweikämpfe nun noch intensiver, freie Würfe und somit leichte Punkte waren kaum noch möglich. Nach einem Korb von Jorge Schmidt fielen drei Spielminuten gar keine Körbe. Zum anderen aber machten die Rhöndorfer nach dieser Phase wieder Punkte, was im Gegenzug den Riesen nicht immer gelang. Auf diese Weise spielten sich die Dragons anderthalb Minuten vor Schluss bis auf zwei Punkte heran (63:61). Einen verworfenen Versuch zum Ausgleich schnappte sich Chris Flores und punktete dreißig Sekunden vor Spielende für die Riesen zum 65:61. Doch ein Rhöndorfer Dreier brachte die Gäste acht Sekunden noch auf 65:64. Selbst nach zwei Freiwürfen von Jorge Schmidt (67:64) hatte Rhöndorf bis zur letzten Sekunde die Chance auf den Ausgleich. Fabian Thülig verwarf aber in höchster Not, sodass die Riesen am Ende verdient jubeln konnten.

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„Am Ende waren wir etwas platt – da macht sich unsere kurze Rotation bemerkbar“, stellte Coach Scholz fest. „Dadurch konnten wir nicht mehr so präzise passen wir beispielsweise im zweiten Viertel. Rhöndorf konnte ein paar Dreier verwandeln, die das Spiel wieder ausgeglichen gemacht haben. Und dann heißt es: Arschbacken zusammenkneifen und das Ding nach Hause bringen – und das haben die Jungs heute ziemlich gut gemacht.“

Dass sich sein Team mit dem letzten Wurf beinahe noch in die Verlängerung gerettet hätte, hätte Coach Kaminski nicht gedacht: „Schon irre, wenn man bei so einem schwachen Spiel doch noch die Chance hat, mit dem allerletzten Wurf das Spiel noch zu drehen. Aber heute hier zu gewinnen, wäre – ganz ehrlich – unverdient gewesen, denn ich finde, Leipzig hat sich über die gesamte Spielzeit hinweg den Sieg verdient.“

 

Die Uni-Riesen haben mit diesem Sieg ihren dritten Tabellenplatz gefestigt. Der Rückstand auf Tabellenplatz 2 beträgt vier Punkte, der Vorsprung auf die nächsten Verfolger ist aber auf ebenfalls vier Punkte gewachsen.

Am kommenden Wochenende fahren die Uni-Riesen zu einem weiteren direkten Verfolger: nach Nördlingen. Mit denen haben die Riesen noch eine Rechnung offen, hatten sie doch im November das Heimspiel nach dem Doppel-Verlängerungskrimi denkbar knapp mit 108:110 verloren.


Fakten zum Spiel:

Q1  13:218  |  Q2  28:11  (41:29)  |  Q3  16:20  (57:49)  |  Q4  10:15  (67:64)

Uni-Riesen Leipzig:
Flores (23), Heinrich (9), Schmidt (14), Macevicius, Tyrna (3), Spalke (12), Krajewski (4), Duku (2)

Dragons Rhöndorf:
Larsen (12), Thülig (6), Tukiss (12), Schönborn (16), Wendeler, Remekun (4), Frankl-Maus (4), Winterhalter (10)

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