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Am Sonntag ging es für unser JBBL-Team zum ersten Topspiel der Gruppe Ost in die Blaue Hölle, die Heimhalle der Oettinger Rockets Gotha. Beide Teams konnten ihre ersten beiden Saisonspiele gewinnen und wollten natürlich auch im dritten Spiel die weiße Weste waren.

Den besseren Start erwischten allerdings die Gastgeber aus Gotha. Schnell konnten die Rockets die Nachlässigkeiten der Leipziger ausnutzen und gingen zwischenzeitlich schon mit 20:12 in Front. Nach einer Auszeit kamen die jungen Riesen deutlich wacher und aggressiver zurück aufs Feld und konnten mit einem 8-0 Run wieder ausgleichen. Am Ende des ersten Spielabschnitts schlichen sich nun wieder Fehler auf Seiten der Leipziger ein, die die Gothaer eiskalt ausnutzten: Folgerichtig ging es mit 26:22 in die Pause. „Im ersten Viertel waren wir nicht bereit so zu spielen, wie wir es uns vorgenommen haben, haben zu viele einfache Fehler gemacht“,so Coach Justin Schlünken, „nur durch kämpferische Leistung ist es uns gelungen, dass Spiel eng zu halten“.

Im Zweiten Viertel starteten die Uni-Riesen besonders defensiv deutlich engagierter. Auch offensiv konnte man durch einige Schnellangriffe einfache Punkte sammeln. „Der Matchplan begann aufzugehen, wir waren defensiv beherzter und konnten vorne einfache Punkte machen.“ Durch Teamplay und hartes Attackieren konnten die Leipziger den Gothaer Big Men, Lorenz Schiller und Janó Lange, denen die Riesen körperlich nichts entgegenzusetzen hatten, langsam einige Fouls anhängen. Nur im Rebound konnte man sich nicht gegen das Duo Schiller/Lange wehren: Insgesamt 10 Offensivrebounds konnte Gotha in der ersten Halbzeit abgreifen, wodurch das Spiel immer eng blieb. Obwohl die Riesen das 2. Viertel mit 20:17 für sich entscheiden konnten, ging es mit einem 43:42 Rückstand in die Halbzeit.

Zu Beginn des dritten Viertels schienen die Worte der Trainer in der Halbzeit angekommen zu sein: Die Leipziger arbeiteten nun hart beim Rebound und schafften es so, die Gothaer an einfachen Punkten zu verhindern. Offensiv konnte man den Gegner immer mehr in Foulprobleme zwingen und einfache Punkte erzielen. Daraus ergab sich Mitte des dritten Viertels die höchste Führung für die Leipziger (59:52). Doch auch zum Ende des 3. Abschnitts ließ die Konzentration der Riesen nach. Gotha konnte sich unter dem Korb immer wieder durchsetzen und kämpfte sich wieder bis auf 1 Punkt ran. (66:65)

Im letzten Viertel legten beide Teams defensiv noch zu. Niemand wollte mehr einfache Körbe zulassen. Gotha machte den Weg zum Korb sehr eng, wodurch die Riesen Probleme im Abschluss hatten. „Im letzten Viertel war zu wenig Bewegung in unserem Spiel. Immer wieder haben wir versucht durch Einzelaktionen zu punkten. Es ist sehr ärgerlich, dass wir jedes Spiel Phasen haben, in denen wir nicht konsequent als Team spielen, sondern zuschauen wie Einzelne ihr Glück versuchen“ resümierte Coach Justin. Kurz vor Schluss waren die Leipziger 80:79 in Front, Gotha hatte den Ball. „Wir hätten in dieser Phase foulen sollen, wir hatten noch Teamfouls zu geben. Allerdings ist diese Botschaft nicht bis aufs Feld durchgedrungen, was wohl auch an der sehr lauten Unterstützung der Gotha-Fans lag.“ Das Foul kam doch - im Wurf von Gothaspieler Lorenz Schiller. Mit noch 7 sek auf der Uhr ging Schiller an die Linie. Er konnte allerdings nur einen seiner beiden Freiwürfe verwandeln, bescherte Gotha so aber den 80:80 Ausgleich und die Verlängerung.

Auch in der Verlängerung schenkten sich beide Teams wenig. Durch die Fans angepeitscht, die klar zeigten, wieso die Heimstätte der Rockets „Blaue Hölle“ genannt wird, und mehr Sicherheit von der Freiwurflinie, konnte Gotha das Spiel letztlich 90:88 für sich entscheiden. „So zu verlieren ist bitter. Aber wenn man insgesamt 22 Offensivrebounds abgibt und nur 50% seiner Freiwürfe trifft, grenzt es an ein Wunder, dass das Spiel die ganze Zeit so offen war. Dies liegt auch an der heute wieder hervorragenden kämpferischen Leistung der Jungs. Am Ende waren wir nicht abgezockt genug, produzierten einfache Ballverluste, haben wichtige Freiwürfe daneben geworfen oder zu hektisch abgeschlossen. Gotha hat im Gegensatz zu uns geschafft, ihr Spiel konsequenter durchzusetzen und am Ende auch verdient gewonnen. Wir hätten den Sack vor der Verlängerung in zwei oder drei Situationen schon zumachen müssen“ lautete das Fazit der Coaches, „auch solche Niederlagen gehören zum Lernprozess, wird dürfen uns nicht zu lange ärgern, sondern müssen in der nächsten Woche gut trainieren, um im nächsten Spiel besser aufzutreten.“

Am nächsten Sonntag geht es dann direkt zum nächsten Topspiel: Die bis dato noch ungeschlagene Niners-Academy aus Chemnitz laden zum ersten Sachsenderby in der JBBL. Tip-Off ist um 11:00 Uhr in der Hartmann-Halle in Chemnitz.

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