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Turnaround und verdienter Vize-Titel – USC V mit tollem Final-Four-Wochenende

Am Pfingstwochenende stand für die fünfte Herrenmannschaft des USC Leipzig das Final Four der Bezirksliga an – und das Team erlebte ein intensives Turnier.

Halbfinale: USC Leipzig V – Leipzig Lakers 4 (82:67)

Der Start in das Turnier verlief zunächst alles andere als nach Plan. Gegen die Leipzig Lakers 4 fand der USC nur schwer in die Partie. Das Spiel wirkte schleppend, offensiv fehlte die Durchschlagskraft und viele Würfe wollten nicht fallen. Die Lakers präsentierten sich hingegen vor allem aus der Distanz treffsicher und setzten sich zwischenzeitlich auf bis zu 16 Punkte ab. Zur Halbzeit lag der USC folgerichtig mit 34:47 zurück.

In der Kabine folgte jedoch eine emotionale Ansprache – und diese zeigte Wirkung. Wie ausgewechselt kam der USC aus der Pause: Die Defensive stand nun deutlich stabiler, Ballgewinne häuften sich und auch o+ensiv lief es endlich rund. Ein beeindruckender 17:6-Lauf brachte das Team zurück ins Spiel. Nach dem dritten Viertel war beim Stand von 60:60 wieder alles offen.

Im Schlussabschnitt konnte die Fünfte das Spiel endgültig drehen. Den Lakers gelang lediglich ein weiterer Feldkorb, während der USC sich Schritt für Schritt absetzen konnte. Am Ende stand ein überzeugender 82:67-Erfolg – nach starkem Turnaround und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, vor allem in der zweiten Halbzeit.

Topscorer USC: Jan Papenfuß (16), Lukas Hickel (16), Haris Schmidt (14), NorAboushahin (10).

Im zweiten Halbfinale setzte sich der Rote Stern Leipzig gegen Knorke Leipzig durch und zog ebenfalls ins Finale ein.

Finale: USC Leipzig V – Roter Stern Leipzig (55:73)

Auch im Endspiel erwischte der USC keinen guten Start. Vor allem offensiv lief erneut wenig zusammen: Zahlreiche Würfe fanden nicht ihr Ziel, dazu kam eine sehr schwache Freiwurfquote. Roter Stern Leipzig hingegen spielte mit viel Energie, traf hochprozentig und setzte den USC mit aggressiven Drives unter Druck. Nach dem ersten Viertel führte RSL bereits mit 22:9.

Bis zur Halbzeit (28:40) blieb das Bild ähnlich, auch wenn der Gegner im zweiten Abschnitt etwas an Treffsicherheit einbüßte. Dennoch gelang es dem USC nicht, entscheidend heranzukommen.

Die Vorentscheidung fiel schließlich zu Beginn des dritten Viertels: Drei Dreipunktewürfe von Mewes Muhs fanden ihr Ziel, der Rote Stern zog auf 20 Punkte davon und gab diese Führung nicht mehr ab. Zwar stemmte sich der USC weiterhin gegen die Niederlage, attackierte den Korb und erarbeitete sich Foulsituationen, doch die Freiwürfe wollten andiesem Tag einfach nicht fallen. Auch ein zwischenzeitlicher 13:2-Lauf im Schlussabschnitt konnte den verdienten 73:55-Erfolg des RSL nicht mehr verhindern.

Ein klarer Ansatzpunkt für die kommende Saison bleibt damit die Freiwurflinie: Mit lediglich 12 Treffern bei 42 Versuchen war hier deutlich Luft nach oben. Eine durchschnittliche Quote hätte das Spiel gegen Roter Stern Leipzig deutlich offener gestalten können.

Topscorer USC: Lukas Hickel (17)

Damit sicherte sich Roter Stern Leipzig den Turniersieg und den Aufstieg in die Landesliga – Glückwunsch vom USC! Im kleinen Finale setzten sich die Lakers 4 gegen Knorke Leipzig durch. Zum Final-Four-MVP wurde Leander Huhn gekürt, der mit viel Übersicht das Spiel des Roten Sterns lenkte.

Für die fünfte Mannschaft des USC Leipzig bleibt ein starker zweiter Platz – ein Ergebnis, das als klarer Erfolg gewertet werden kann. Das Final Four war insgesamt ein tolles Wochenende: faire Spiele, die Beteiligung aller Teams an der Organisation rund um das Turnier und die besondere Erfahrung, vor zahlreichen Zuschauern aufzulaufen, machten das Event zu einem echten Highlight der Saison.