Erste Niederlage im dritten Spiel: Die BAURADO UniRiesen Leipzig mussten sich am Samstagabend in der 1. Regionalliga Südost bei Würzburg Baskets Akademie deutlich mit 81:112 (17:28, 18:29, 20:31, 26:24) geschlagen geben. Der ProB-Absteiger war dabei für die ohne Abdul Wafa, Ben Nötzel und David Darko angetretenen Leipziger drei Viertel lang eine Nummer zu groß. Erfolgreichster UniRiesen-Spieler war Mika Siegert mit 23 Punkten.
„Leider hatten wir nicht unseren vollständigen Kader zur Verfügung. Außerdem hatten wir einen schwachen Tag in der Defense. So hatten wir gegen die gute Würzburger Offense keine Chance. Dass Michel Radestock schon nach drei Minuten sein zweites Foul bekommen hat, hat uns auch nicht gerade geholfen“, sagte Trainer Darren Stackhouse nach dem Spiel: „Dazu kam, dass wir 15 Dreier abgegeben haben, das muss besser werden.“
Start auf Augenhöhe, dann zieht Würzburg davon
Nur in der Anfangsphase spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Beim Stand von 7:7 blieben die UniRiesen fünf Minuten lang fast ohne Punkte, sodass sich die Würzburger absetzen konnten (9:17). Auch in der Folgezeit war die Würzburger Offense nicht aufzuhalten, sodass es beim Stand von 17:28 aus Leipziger Sicht in die erste Pause ging.
Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die UniRiesen den Rückstand noch einmal auf acht Punkte verkürzen (26:34). Dann zogen die Gastgeber das Tempo aber wieder an und vergrößerten den Vorsprung deutlich – auch weil die Leipziger von 20 Wurfversuchen aus dem Feld nur sechs nutzen konnten während die Würzburger bei 22 Versuchen elfmal erfolgreich waren (darunter vier Dreier). So war das Spiel bereit zur Halbzeit beim Stand von 35:57 vorentschieden.
Fehlende Wurfeffizienz
Spätestens nach dem 0:7-Start in das dritte Viertel war das Spiel zu Ungunsten der UniRiesen entschieden. Wenig später verkündete die Anzeigetafel beim Stand von 70:40 erstmals einen Rückstand von 30 Zählern. Diesen konnten die Gastgeber bis zum Ende des dritten Viertels sogar noch auf 33 Zähler ausbauen (88:55). Dabei haderte das Team von Trainer Darren Stackhouse vor allem mit der Wurfeffizienz. Denn während die Würzburger allen im dritten Viertel fünf von neun Dreier-Versuchen verwandelten, trafen die Leipziger keinen ihrer neun Würfe außerhalb der Dreier-Linie.
Erfolgreiches Viertel
Im abschließenden Viertel lieferten sich beide Mannschaften noch einmal einen offenen Schlagabtausch. Auch wenn das Spiel längst entschieden war, kämpften die UniRiesen weiter um jeden Punkt. Am Ende konnten sie das letzte Viertel sogar mit 26:24 für sich entscheiden und damit das Spiel mit einem positiven Erlebnis abschließen. An der deutlichen Niederlage änderte das allerdings nichts mehr.
Weiter geht es für die BAURADO UniRiesen am Samstag (17. Oktober, Tip-off: 18 Uhr) in der Sporthalle Brüderstraße mit dem Heimspiel gegen TG Sprintis Veitshöchheim.
Für die BAURADO UnRiesen spielten: Mika Siegert (23 Punkte), Leander Dalchau (16), Michel Radestock (10), Noah Spindler (9), Sven Papenfuß (6), Niklas Radestock (5), Carlos Domke (4), Jacques Achard (3), Amir Abou (3), Fabian Hahn (2), Avin Tepeli.
Text: Andreas Wendt
Foto: Beatrice Bauer